Die B's der Erschöpfung

 

Belastung, Bemühung, Brennpunkt, Bereitschaft, Beratung, Balance, Bedürfnis, Bewusstsein

 

 

Burnout

Zahlen für Österreich (Stand 03.13)

 

        • 500.000 diagnostiziert

        • 1 Mio. akut gefährdet

        • 67% unzufrieden im Job

        • 1/3 der Österreicher leidet an Schlafstörungen

 

 

 

Auf einmal ist der AKKU leer

 

Mit dem Begriff „Burnout“ verbindet der Fachmann das Ausgebranntsein auf körperlicher - geistig/mentaler - emotionaler sowie sozialer Ebene.

 

1974 wurde dieses Phänomen zum ersten Mal von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberg beschrieben.

Die ersten Fälle traten in den Sozialberufen auf, aber schon bald wurde Burnout als die Managerkrankheit bezeichnet. Mittlerweile weiß man, dass alle Berufsgruppen, vom Schüler bis zum Pensionisten betroffen sind.

 

Leider wird es bis heute von der WHO nicht als eigenständige Diagnostik anerkannt, sondern als Symptome dargestellt. Die Diagnostik erfolgt meist über chronische Erschöpfung oder noch häufiger über Depression.

 

 

„Nur wer für etwas brennt - kann auch ausbrennen“

 

 

Betroffen sind vor allem Personen, die einen hohen persönlichen Leistungsanspruch haben, die durch überhöhte Erwartungshaltungen ihre Ziele nicht mehr erreichen oder die durch ein hohes emotionales Engagement im Beruf ihre privaten Lebensbereiche vernachlässigen.

 

Sie  versäumen dabei, für den nötigen Energienachschub zu sorgen. Dabei kommt es unweigerlich zu einem Ungleichgewicht der angestrebten Leistung und der einsetzbaren Engergie.

 

 

Möglicher Verlauf der Erkrankung:

 

Idealismus:

 

Verdrängung:

 

Umdeutung:

 

 

Körperl. Symptome:

 

 

Rückzug:

 

Innere Leere:

 

 

Symptome eines Burnout werden vom Umfeld oft viel früher wahrgenommen, als vom Betroffenen selbst.

Aufklärung und Prävention ist der erste Schritt, dem Phänomen Burnout paroli zu bieten. – Politik, Unternehmen, Organisationen und jeder einzelne von uns tragen gesellschaftliche Mitverantwortung.

Selbstzwang, alles zu schaffen

 

Vernachlässigung von Bedürfnissen

 

Vorgesetzte, Kollegen und Familie werden für eigenes Befinden verantwortlich gemacht

 

Häufige Kopfschmerzen, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Schwindel, Verspannung im Kopf/Rückenbereich, häufige Infektionen jeglicher Art

 

Soziale Kontakte werden vermieden

 

Vereinsamung, keine Energiereserven, Burnout (ausgebrannt), Erschöpfung, ausweglose Verzweiflung, Selbstmordgedanken

Impressum

All rights reserved © Elke Höller 2013